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Das Nachtbuch ist tot! Hiermit schließe ich dieses Nachtbuch.
Es lebe das Nachtbuch!
Und hier geht es zum neuen Nachtbuch:
http://nachtbuch.designblog.de
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Licht in uns Wenn es mal wieder stürmisch um
uns tobt, der Regen gegen die Seelenfenster prasselt und sich ein
Klagen in unserem Herzen erhebt, dann ist es Zeit, ein Licht in uns zu
entzünden, das uns Wärme gibt. Dazu nehme man eine Kerze der
Zuversicht und zünde sie mit dem Streichholz der Hoffnung an ...

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Virenalarm Nun denn, so hat es mich
erkältungstechnisch nun auch befallen. So hartnäckig habe ich den
ganzen Herbst und Winter über mich dagegen wehren können. Stürzen wir
uns also auf die ganze Palette an Hausmittelchen wie heiße Zitrone,
Erkältungsbad, Aspirin etc. Eine Erkältung lässt sich schließlich von
Arztbesuchen nicht erschrecken. Ob mit oder ohne Medikamente - sie
geht unbeirrbar ihren Weg. Lasse ich sie also gehen ... möglichst
schnell und weit weg von mir ;o)
Die namenlose Geschichte
Die Geschichte ist schon ein wenig weiter
fortgeschritten, auch wenn sie immer noch keinen Namen trägt, so formt
sich doch die Welt, in der sie spielt, immer mehr in meinem Kopf.
Schriftzeichen sind schon gefunden dafür, Völker und deren Geschichte
sammeln sich nach und nach am Rande ein. Ich weiß, wohin es
letztendlich führen wird. Doch wie dahin kommen? Vieles an
Fachliteratur lese ich gerade, um meiner kleiner Welt Leben
einzuhauchen. Doch schauen wir, wie der Anfang weiter fortschreitet ...
Er zog sie aus und warf die Lumpen weg, in die
sie gehüllt war. Mit Erschrecken stellte er fest, dass ihr Körper mit
Wunden übersät und sie geschändet worden war. Vorsichtig wusch er sie
und behandelte ihre Verletzungen mit Kräutersalben. Dann nahm er ein
frisches Hemd von sich und änderte es so, dass es ihr passte. Zum
Schluss flösste er ihr einen Heiltrank ein und legte sie in sein Bett.
“Sly min chynd, schlafe tief und fest. Erwache, wenn der Mond dir
freundlich lächelt.“
Fortsetzung folgt ...
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Tausend Vollmonde
Tausend Augen schauen aus dem Vollmond
Tausend Leben werden wach
Tausend Herzen spiegeln sich im Wasser
Tausend Lichter zeigen ihren Glanz
Tausend Rosen betten sich aufs Neue
Tausend Blätter wachsen nach
Tausend Schmetterlingen wachsen Flügel
Tausend Freunde bleiben wach.
(Gudrun Grübler)
Schlaflos bin ich ...
bevor der Vollmond so hell über meinem Bett
scheint. Wache, träume und sehne mich nach tiefem Schlaf. Der Morgen
graut im gräulichen Sinne und die Nächte kleben wie dunkle Schatten in
meinen Gedankengängen. Oh du silberstrahlender Lichtkreis, lässt meine
Schlafaugen blinzelnd die Nacht durchwachen ...

© Alf Seckel
Vollmondkalender 2004
Mittwoch, 7.
Januar 2004, 16:40:06 Uhr
Freitag, 6. Februar 2004, 09:46:54 Uhr
Sonntag, 7. März 2004, 00:14:12 Uhr
Montag, 5. April 2004, 13:02:42 Uhr
Dienstag, 4. Mai 2004, 22:33:24 Uhr
Donnerstag, 3. Juni 2004, 06:19:36 Uhr
Freitag, 2. Juli 2004, 13:08:54 Uhr
Samstag, 31. Juli 2004, 20:05:06 Uhr
Montag, 30. August 2004, 04:22:12 Uhr
Dienstag, 28. September 2004; 15:09:18 Uhr
Donnerstag, 28. Oktober 2004; 05:07:24 Uhr
Freitag, 26. November 2004; 21:07:12 Uhr
Sonntag, 26. Dezember 2004, 16:06:18 Uhr
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Wandlung Das Leben ist ständigen Wandlungen
unterworfen. Es ist vermessen zu glauben, wir könnten es uns in all
seiner Unschuld bewahren. Und es ist zerstörerisch, sich krampfhaft an
diesem Glauben zu klammern. Denn es zerreißt unsere Seele in Stücke,
weil der Vorwärtsdrang des Lebens stärker ist als unsere eigene
Vorstellungskraft. Und wir fügen uns selber unsäglich schmerzhafte
Wunden zu, in dem wir es nicht ziehen lassen wollen. Denn die Urkraft
des Lebens ist das Gehen. Nichts anderes kann dagegen Bestand haben.
Der Engel der Wandlung

©
Corina Braun
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Wie knüpft man an, an ein früheres Leben! Wie macht
man Weiter. Wenn man tief im Herzen zu verstehen beginnt, das man
nicht mehr zurück kann. Manche Dinge kann auch die Zeit nicht heilen,
manchen Schmerz der zu tief sitzt und einen fest umklammert...
(Frodo - The Return of the King)
Kein Zurück Diese Worte von Frodo im Film
Die Rückkehr des Königs haben mich tief berührt, denn diese Frage habe
ich mir in den letzten Monaten oft selber gestellt. Wie knüpft man an
eine Vergangenheit an, die so voller Schmerz, voller Verzweiflung und
voller Emotionen war und die man nun Stück für Stück zerschlagen,
katalogisiert und in Schubladen gepackt hat? Wie knüpft man an etwas
an, zu dem man die Verbindungen gekappt hat, weil es so
unwiederbringlich vorbei ist. Es gibt kein Zurück - nie mehr. Ich bin
gewachsen, unter Schmerzen. Nun heißt es, sich umzudrehen, vorwärts zu
blicken, die Tage nehmen, wie sie mir geschenkt werden. Ja, es gibt
kein Zurück und doch bleibt die Vergangenheit wie ein Schatten bei
uns. Und ein tiefer, tiefer Schmerz in unserem Herzen erzählt uns
davon, aus welcher Dunkelheit wir einst geboren worden sind ...
Vorwärts ... ... geht es auch mit der Geschichte.
Stück für Stück wie ein Puzzle entstehen Bilder und Worte, entsteht
eine Welt unter meinen Händen. Und was kann befriedigender sein als
etwas mit eigener Hand zu erschaffen?
Sie kam zu ihm ohne Erinnerung, ohne ihren Namen zu wissen. Wie ein
wildes Tier war sie. Knurrend und mit zerrissenen Gewand stand sie am
Rande der Lichtung. Die blauen Augen waren voller Verlorenheit, ohne
Funken von Licht.
"Bruhae, bruhea min chynd", brummte er Worte in der alten Sprache zu
ihr. Tief und ruhig war der Klang seiner Stimme dabei, die Handflächen
ihr offen zugewandt. "Bruhae". Langsam ging er auf sie zu und seine
Stimme wurde immer mehr zu einem beruhigenden Schnurren. „Bruhae. Sly
min chynd, sly en dephen slyb.“ Eine bleierne Müdigkeit ergriff ihren
Körper und breitete sich in allen ihren Gliedern aus. Als er sie
erreichte, fiel sie ihm in tiefen Schlaf versunken in die Arme. Er hob
sie auf und trug sie in sein Haus.
“Seltsames hat der Westwind mir zugetragen.“, sprach Baerlon, der
Graue vom Hügel zu sich.
Einen Namen wissen wir also schon. Doch wer mag er
sein, der geheimnisvolle Graue vom Hügel? Und wer mag das Mädchen sein
und warum ist sie ohne Erinnerung? So viele Rätsel über Rätsel gleich
am Anfang, die es zu lösen gibt ...
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Das Ende aller Dinge ...
Das Nachtbuch sollte es nicht mehr geben. Neue Form und neue Worte
sollten gefunden werden. Nun kehre ich zurück und die Form hat sich
nicht geändert. Denn die Form ist nicht wichtig, wohl aber der Inhalt.
Vielleicht, wenn die Tage wieder länger werden und die Schatten
weichen, dann wird auch dies hier in eine neue Form gegossen werden...
All meine Traurigkeit, allen Schmerz wollte ich im vergangenen Jahr
belassen. Doch wie Frodo selbst erkennen musste, manche Wunden heilen
nie und ihr Phantomschmerz wird uns ein Leben lang begleiten. Wohlan,
Schmerz und Trauer, dann kommt mit auf meinem Weg und eines Tages
vielleicht, werdet ihr es müde sein, mich zu begleiten und euch an
einer Kreuzung verabschieden. Ein letzter Gruß und ihr schwindet in
der Ferne. Und doch wüsste ich auch, dass dies kein Abschied für immer
wäre. Denn jedes helle Licht wirf auch einen dunklen Schatten...
Im Schatten des Rings verging das letzte Jahr. Es gibt Geschichten, von
denen man sich wünscht, sie würden nie zu Ende gehen und dass deren
Fiktion Realität wäre. Solch eine Geschichte ist für mich Der Herr der
Ringe. Ein Buch, dass mich schon in Kindheitstagen begleitet und
dessen Magie auf mich gewirkt hat. So verfolgte ich mit Spannung nun
die Filme und ließ mich wiederum in jenes Reich nach Mittelerde
entführen ... erlebte, durchlebte und durchlitt alle Reisen, alle
Plagen und jeden Sieg mit. Und wiederum weinte ich so voller Gram, als Frodo und Gandalf an den Grauen Anfurten gegen Westen segelten. Ach,
welch gefühlsduseliges und kindisches Herz, dass so wundersam
gebrochen wurde. Es ist das Ende aller Dinge, was mir zu schaffen
macht, die Unbegreiflichkeit dessen, dass im Leben etwas zu Ende gehen
muss, weil das Leben nun mal endlich ist. Und so wünschte ich
mir, es gäbe so etwas wie die unendliche Geschichte. Jedoch was wäre
ein Leben ohne Schmerz, ohne Trauer und ohne ein Ende? Hätte es dann
noch diese Einzigartigkeit?
Doch was kann ich gegen das Ende einer Geschichte tun? Meine eigene
Geschichte erzählen und niederschreiben, flüsterte mir da mein Herz
zu. Und ich fand mein altes Ideenbuch wieder, in dem sich schon Namen,
Landkarten, Schriftzeichen und Textfragmente befanden. Vor langer,
langer Zeit hatte ich angefangen, eine eigene Welt mit eigener Kultur,
Sprache und Schrift zu entwerfen. Und nun habe ich mich an die Arbeit
begeben, es weiter zu formulieren und zu phantasieren. Vielleicht ist
das Ende aller Dinge auch einfach nur der Anfang für eine neue
Geschichte, die darauf wartet, erzählt zu werden ...
Und ja, einen Anfang habe ich auch schon gefunden ...
Sie kam zu ihm ohne Erinnerung, ohne einen Namen. Wie ein wildes
Tier war sie. Knurrend und mit zerrissenen Gewand. Die blauen Augen
waren voller Verlorenheit, ohne Funken von Licht.
"Bruhae, bruhea min chynd", brummte er Worte in der alten Sprache zu
ihr. Tief und ruhig war der Klang seiner Stimme dabei, die Handflächen
ihr offen zugewandt. "Bruhae".
Es fängt an wie jede Geschichte im Leben, ohne das Wissen, was war und
was sein wird. Nun heißt es, eine Reise zu beginnen, die spannend und
gefahrenvoll ist ... Neugierig geworden? Wer weiß, vielleicht lasse
ich euch hier auch weiterhin am Anfang aller Dinge teilhaben ...
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